Donnerstag, 31. Januar 2013

Übersetzung: 'The Guardian' spricht mit Matt Firor - Interview Teil II



Hier folgt nun meine Übersetzung des zweiten Teils des Interviews, das 'The Guardian' mit Matt Firor führte:


Über das PvP
Es gibt in ESO ein Progressionssystem, über das wir bisher noch nicht wirklich gesprochen haben. Ihr werdet Allianz-Punkte (Alliance Points) erhalten und bekommt mehr Fähigkeiten. In dieser Hinsicht weist es eine Ähnlichkeit zu Camelot auf, wo es 'Realm Points' gab. In Camelot gab es 47 Klassen, die alle unterschiedlich waren und nach einer Weile war es viel schwieriger sie zu balancen als es hätte sein sollen. Wenn wir in den vergangenen elf Jahren also irgendetwas gelernt haben, dann wäre es der Punkt, dass die Spieler die Charaktere kreieren sollten wie sie es wollen, damit wir sie dann von diesem Punkt aus balancen können. 
Im Moment ist es geplant, bis zu 2000 Leute zur selben Zeit in Cyrodiil kämpfen zu lassen. In den einzelnen Kämpfen ist der Client darauf optimiert, gleichzeitig bis zu 200 Spieler zur selben Zeit auf dem Bildschirm zu haben. Ihr werdet also sehr große Kämpfe auf einem riesigen Schlachtfeld erleben.
Jeder Spieler wird hinauf auf das maximale Level gehoben. Ihr haltet jedoch keine Fähigkeiten, die ihr bisher noch nicht auf normalem Wege erworben habt.
Wir haben das Spiel so designt, dass diverse Möglichkeiten für Angriffe und Verteidigung bestehen. Wenn jedoch die gesamte Armee vor den Toren steht und einfach nur drauf haut, dann werdet ihr verlieren. Um den Sieg davonzutragen, müsst ihr im Team zusammenarbeiten.

Der Nahkampf im PVP
Der Nahkampf funktioniert im PvP auf dieselbe Weise wie in PvE. Mit der linken Maustaste wird die Waffe geschwungen und mit der rechten Taste werden Angriffe geblockt, aber es gibt auch ein paar neue Aktionen, wie beispielsweise ein schneller Linksklick und dann ein Rechtsklick, was dann zu einer Betäubung führt. Außerdem gibt es Aktionen wie das Wegrollen, was durch das doppelte Drücken einer Taste ausgelöst wird. Momentan spielen wir  noch mit all diesen Möglichkeiten, aber im PvP müssen wir auf jeden Fall noch eine Menge testen und verfeinern. Bei dieser Sache wird es wirklich sehr hilfreich sein, eine große Menge Tester in der Beta zur Verfügung zu haben, die uns den Feinschliff des Systems in einem größeren Ausmaß ermöglichen.

Charakterentwicklung
In einem klassenbasierten System läuft man Gefahr, dass jeder dieselbe Klasse wählt, aber in einem offeneren System werden die Spieler sehr versuchen, von Anfang an das stärkste Build zu finden. Der Job der Entwickler ist es, an dieser Stelle dafür zu sorgen, dass es viele brauchbare Builds gibt. 
Außerdem hängt die Entwicklung des Spielenden in ESO mehr von seinen Entscheidungen ab. So wollen die Entwickler zum Beispiel jedem die Möglichkeiten geben, beispielsweise Pets zu haben, wenn sie das wollen. Im Augenblick ist es möglich mithilfe eines Perks zu entscheiden, dass man Pets mit sich führen möchte. Wenn ihr diese Fähigkeit also wollt, dann müsst ihr losziehen und sie euch holen.

Beta
Die Beta wird sehr bald stattfinden. Bisher ist noch nicht festgelegt worden, wie lange sie dauern wird. Sie wird auf jeden Fall so lange dauern, bis alle Inhalte so geprüft und fertig gestellt worden, dass das Spiel für die Veröffentlichung bereit ist. Es werden so viele Leute wie möglich eingelassen, insbesondere wegen dem PvP-System welches Tausende von Spielern unterstützt. Es werden also wirklich Tausende Spieler benötigt, um dieses System effektiv zu testen.

Firors Antwort an die Pessimisten
Wenn es gelingt, ein gutes Spiel zu schaffen, dann werden die Leute es spielen. Es muss über einen längeren Zeitraum fesselnd sein, es muss Spaß machen und wenn diese beiden Punkte erfüllt sind, dann ergibt sich der Rest von selbst.



Quelle: The Guardian
Quelle: Facebook

Mittwoch, 30. Januar 2013

Übersetzung: 'The Guardian' spricht mit Matt Firor - Interview Teil I



'The Guardian' hatte das Vergnügen, ein Interview mit Matt Firor zu führen. Dieses wurde in zwei Teile aufgespalten und ist in englischer Sprache auf ihrer Website einsehbar.

Hier folgt nun eine Übersetzung der angesprochenen Themen:

Zum Taschendiebstahl und warum er es nicht ins Spiel geschafft hat.
Zunächst war es geplant, den Taschendiebstahl in das Spiel einzuführen. Dieses Feature ist jedoch mit einer ganzen Menge komplexer Verwicklungen bezüglich der Beziehungen zwischen Spielern verbunden. Es läuft schlussendlich darauf hinaus, dass in dieser Welt, in der drei Allianzen bestehen, jeder in deiner Allianz dein Freund und jeder andere dein Feind ist. Wenn du nun einen deiner Freunde bestiehlst, kannst du dann gegen ihn kämpfen? 
Das führt zu Fragen des grundsätzlichen Spieldesigns, bei denen wir uns sehr unsicher sind. Grundsätzlich wäre das eine Menge Spaß für dich selbst, aber möglicherweise nicht so viel Spaß für die anderen.

Über die Wahl der Ära, in der ESO seinen Platz gefunden hat. 
Die Geschichte der Ära, in der wir uns aufhalten, ist noch sehr vage und nur skizzenhaft vorhanden. Alles, was wir wissen ist, dass es sich um eine Zeit mit großen Unruhen und sich gegenseitig bekriegenden Provinzen handelt, in der es keine zentrale Kontrollinstanz gibt. Dies ist eine perfekte Situation für uns, denn wir können so die Geschichten über diese Unruhen und wie sich die Provinzen zu Allianzen zusammenschließen, um sich gegenseitig zu bekämpfen und um die kaiserliche Hauptstadt zu erobern, selbst erzählen.

Ähnlichkeiten zwischen den Schauplätzen zu der Zeit von ESO und der uns bekannten Geschichtsabschnitte am Beispiel von Windhelm.
Wenn ihr die Stadt betretet, werdet ihr zunächst die Ähnlichkeiten wahrnehmen. Die Bauwerke sehen ähnlich aus, die Steine sehen ähnlich aus, die gesamte Umgebung der Stadt sieht so aus, wie wir es kennen. Die Unterschiede bestehen in einem unterschiedlichen Aufbau, das alles geschieht schließlich 1000 Jahre vor der uns bekannten Zeit, die Stadt selbst hat eine andere Aufmachung, das politische System unterscheidet sich. Ihr werdet immer noch aus den Toren schreiten können und erkennen, dass ihr in Skyrim seid. Kleine Dinge, wie der Fluss vor der Stadt, sind auch in dieser Zeit schon vorhanden. Ich würde sagen, es sieht alles ähnlich aus, fühlt sich aber anders an.

Über die Fähigkeiten und die Zusammenarbeit der gegnerischen NPCs.
Während wir das Spiel spielten fanden wir heraus, dass wir unterschiedliche Charakter Builds benutzten, also haben wir Feinde geschaffen, die im Wesentlichen diese Builds teilen. Wir versuchen zu simulieren, wie Spieler gemeinsam in Gruppen kämpfen – wir wollen Feinde schaffen, die solche Taktiken gegen euch verwenden, also helfen Sie sich gegenseitig, buffen sich gegenseitig, heilen sich gegenseitig.
Einer könnte zum Beispiel einen Krug mit Pech werfen und ein Magier steckt dich in Brand – so würdest du schlussendlich brennen und gleichzeitig verlangsamt sein.

Darüber, wie auch auf hohem Level noch spannendes PvE betrieben werden kann.
Wir könnten dem später vielleicht eine noch etwas kunstvolleren Namen geben, aber im Moment nennen wir es einfach Abenteuergebiete (adventure zones). Ihr könnt losziehen und die wilderen Teile von Tamriel erkunden, unsere langfristigen PvE Inhalte basieren auf diesen Gebieten. Wenn ihr ein sehr hohes Level erreicht habt und immer noch PvE spielen wollt, so könnt ihr in diese Abenteuergebiete reisen und diese alleine oder im Team mit ähnlich gesinnten Spielern erkunden. Wir werden voraussichtlich einige wirklich große Gruppen-Quests dort einfügen.

Die ersten Stunden in ESO und das PvP.
Wir wissen noch nicht ganz genau, ab wann ihr euch mit anderen Spielern werdet messen können. Im Moment beginnt dies noch mit Level 10, dieses erreicht ihr nach ca. 15 Stunden. Unserer Meinung nach sollten zunächst einige Stunden in PvE zugebracht werden, um die grundsätzliche Kontrolle und die Funktionsweise des Kampfes zu erlernen. Wir wollen euch nicht zu schnell in diese Inhalte werfen, aber wir sind der Meinung, dass es immer von den Spielern abhängen sollte, wann sie mit welchen Inhalten beginnen.

Quelle: The Guardian
Quelle: Facebook

Dienstag, 29. Januar 2013

Statement zu den Problemen bei der Beta-Anmeldung - UPDATE und Lösungsweg!



ZeniMax hat nun auf Facebook veröffentlicht wie ihr euch verhalten solltet, wenn ihr zu den Leuten gehört, die bisher noch keine Bestätigung ihrer Beta-Anmeldung erhalten haben. Außerdem weisen sie noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass bisher noch keine Einladungen zur Beta versandt wurden!

Hier ist die Übersetzung ins Deutsche:
Wir haben nun das Problem identifiziert, das bei einigen Beta-Anmeldungen der letzten Woche aufgetreten ist. Die folgenden Schritte stellen die beste Art und Weise dar, dieses Problem zu umgehen. 
Wenn du bisher noch keine Bestätigung für deine Anmeldung erhalten hast, so bewerbe dich bitte erneut unter einer anderen E-Mail-Adresse. Stelle sicher, dass dich die E-Mail erreichen kann, indem du noreply@zenimaxonline.com auf der Liste der sicheren E-Mail-Adressen hinzufügst. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten – dies ist jedoch der beste Weg um sicherzustellen, dass wir deine Anmeldung zur Beta von ESO erhalten. 
Bitte beachtet, dass wir noch nicht damit angefangen haben, Einladungen für die Beta zu versenden. Sobald wir das tun werden wir dazu eine Ankündigung auf unserer offiziellen Website und den Seiten der sozialen Medien veröffentlichen. Die einzige E-Mail die du im Moment von uns erhalten solltest, ist die Bestätigung, dass wir deine Anmeldung zur Beta erhalten haben.

Quelle: Facebook 

Samstag, 26. Januar 2013

Statement zu den Problemen bei der Beta-Anmeldung


Einige von euch werden schon festgestellt haben, dass trotz einer erfolgreichen Anmeldung zur Beta im Moment oftmals keine Bestätigungsmail versandt wird. Dazu gab es auf Facebook nun ein Statement. Hier ist die Übersetzung:
Wir wissen, dass einige Leute noch immer nicht die Bestätigungsmail für eine erfolgreiche Beta-Anmeldung erhalten haben. Wir sind uns darüber im Klaren und sind gegenwärtig dabei, dies zu untersuchen. Zu dieser Sache werden wir am Montag, dem 28. Januar einen Lagebericht liefern (5:00 PM EST). 
Und nur um noch einmal daran zu erinnern: Wir versenden bisher noch keine Einladungen für die Beta! Sobald wir das tun, werden wir darüber eine Ankündigung auf unserer offiziellen Website veröffentlichen, außerdem eine hier auf Facebook und auf unseren anderen Websites der sozialen Medien, so dass jeder weiß, dass er ein Auge auf seine E-Mails haben sollte.

Quelle: Facebook

Special bei Playmassive: Die Völker Tamriels


 Playmassive hat ein Special zu Elder Scrolls Online herausgebracht. Sie beschäftigen sich mit den spielbaren Völkern in Tamriel und fassen jeweils einige interessante Informationen zusammen. Außerdem erläutern sie kurz, was es mit den Allianzen auf sich hat. Der Artikel richtet sich wohl hauptsächlich an Einsteiger, die sich bisher noch nicht mit diesem Thema beschäftigt haben und bietet diesen einen guten Einstieg.

Quelle: Playmassive